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ASA-Fotowettbewerb 2010

Lernen, Erfahren, Bewegen und „Happy Birthday ASA“

Kategorie „Lernen“

Vier Kinder und Jugendliche bewegen sich in einem Raum. Sie tragen rote und weiße Kleidung. Foto: Nina Horn

1. Platz: , September 2009 in Omate, Peru. Foto: Nina Horn

„Während meiner Erlebnispädagogik-Workshops in Grundschulen in Omate gab es diese Aufgabe, bei der Kleingruppen eine Figur bilden mit folgenden Eigenschaften sollten: Vier Hände, fünf Füße, ein Po und ein Kopf dürfen den Boden berühren“ (Nina Horn).

Ein kleiner Junge mit Hut sitzt auf einem kleinen Hocker in einer Fußgängerpassage und liest. Vor ihm ist ein grünes Schild aufgestellt, auf dem „Controle Su Peso“ geschrieben steht. Foto: Markus Wegenke

2. Platz: August 2009 in Huaraz, Peru. Foto: Markus Wegenke

„'Arbeiten und lernen muss kein Widerspruch sein', versicherte mir der Junge in Huaraz“ (Foto: Markus Wegenke).

An mehreren Seilen hängen rote Algen zum Trocknen. Im Hintergrund ist eine rote Flagge oder ein Banner zu erkennen. Foto: Christina Schug

3. Platz: „Zwischen Politik und Fischerei“, November 2009 in Maceió, Brasilien. Foto: Christina Schug.

„Das Foto habe ich in Maceió im Staat Ceará in Brasilien während meines ASA-Projekts aufgenommen. Die Fischergemeinde, die in der Nähe des Strandes lebt und diesen für den Fischfang und Algenanbau nutzt. Diese Einnahmequellen werden derzeit durch die Planung des Baus einer Hotelanlage akut bedroht. Mit Unterstützung von Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra, Instituto de Desenvolvimento sustentável e Energias Renováveis und TerraMar versuchen die Menschen nun, größere Präsenz am Strand zu zeigen und sich das Recht auf ihr Land zurück zu erkämpfen. In Schichten bewohnen sie Baracken vor Ort und haben eine solarbetriebene Algentrockenstation direkt am Strand aufgebaut. Das Bild zeigt Szenen aus diesem Landrechtskampf“ (Christina Schug).

Kategorie „Erfahren“

Fünf Personen mit verbundenen Augen stehen mit einem Seil an der Hand in einer Reihe. Zwei weitere Personen mit verbundenen Augen laufen an ihnen vorbei und berühren das Seil. Foto: Ameli Cosenza Palacios

1. Platz: Frühjahr 2009 auf Burg Rieneck, Deutschland. Foto: Ameli Cosenza Palacios

„Hier zu sehen ist meine LAG NicaRica beim Seminar der Lateinamerika-Gruppe 2009 auf Burg Rieneck. Es geht ums Teambuilding. Aufgabe: Bildet ein Trapez mit euch als Eckpunkten und dem Seil als Kanten und haltet dabei eure Augen geschlossen. Mit geschlossenen Augen wird viel sichtbarer, welche Rolle man in einer Gruppe einnimmt. Ich sehe das, was du nicht siehst: Wie sehen mich die Anderen, wenn mich keiner sieht?“ (Ameli Cosenza Palacios).

Acht Personen stehen im Freien auf drei Bierkästen und halten sich umklammert, sodass sie nicht runterfallen. Foto: Ameli Cosenza Palacios

2. Platz: Frühjahr 2009 auf Burg Rieneck, Deutschland. Foto: Ameli Cosenza Palacios

„Hier zu sehen ist die LAG Süd-Nord-Programm Brasilien & Deutschland beim Teambuilding. Alle sind verknotet: Herkunftsländer, Erfahrungen und Kompetenzen werden verknüpft. Die TeilnehmerInnen halten sich gegenseitig, so entsteht ein Ganzes. Das macht für mich das Süd-Nord-Programm aus“ (Ameli Cosenza Palacios).

Eine Frau in einem pinken Kleid und gelber Strickjacke steht vor einer Blüte, die in Nahaufnahme den unteren Bildteil ausfüllt. Foto: Sarah Piel

3. Platz: „Das Geheimnis der King Protea“, Oktober 2009 in Kapstadt, Südafrika. Foto: Sarah Piel.

„Meine Freundin Lezerine Mashaba, die in Kapstadt für eine NGO arbeitet und in der nordöstlichen Provinz Limpopo ein Internetcafe besitzt, entdeckt das Geheimnis der Königsprotea – der Wappenblume von Südafrika. Die Provinz Western Cape und Teile der Provinz Eastern Cape gehören zu den kleinsten und artenreichsten der insgesamt sechs kontinentalen Florenreiche der Erde. Die Blüte der Königsprotea kann ganz verschiedene Farben entwickeln, typisch aber ist ein cremiges Pink der Blütenblätter und pelziges Gelb der Blütenpollen. Buschbrände in heißen, trockenen Sommern, die Ausdehnung des urbanen Raumes und Umweltverschmutzung bedrohen inzwischen etwa 2.400 Arten. Das ökologische Gleichgewicht des gesamten urbanen Raumes gerät ins Wanken. Ein nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist daher von existentieller Bedeutung für Mensch und Natur“ (Sarah Piel).

Kategorie „Bewegen“

Zwei Jungen spielen an einem Strand Cricket. Foto: Sarah Piel

1. Platz: „Im Namen der Protea“, Oktober 2009 in Kapstadt, Südafrika. Foto: Sarah Piel

„Kinder spielen Kricket am Strand von Gordons Bay. Wie in vielen ehemaligen Britischen Kolonien, hat sich Kricket neben Rugby zu einem der bedeutendsten Nationalsportarten in Südafrika entwickelt. Beide Sportarten werden in Schulen und Universitäten intensiv gefördert. Ashwell Gavin Prince wurde 2006 erster nicht-weißer Mannschaftskapitän des einst weißen Kricket-Teams The Proteas, benannt nach der Wappenblume King Protea. Nach Ende der Apartheid regelte eine inzwischen abgeschaffte "Rasse"-Quote, dass auch schwarze Spieler in einem Team aufgenommen werden müssen. Obwohl Südafrika aktuell vor allem im Zusammenhang mit der diesjährigen FIFA WM im Interesse der Weltöffentlichkeit steht, ist Fußball nicht Sportart Nr. 1 in Südafrika. Doch jeder drückt in diesem Jahr die Daumen für den Erfolg des Fußballnationalteams Bafana Bafana (Zulu: Unsere Jungs)“ (Sarah Piel).

Zwei Männer steigen einen Berg auf und halten sich dabei an der Hand. Im Hintergrund ist eine Gebirgskette zu sehen, die im Nebel verschwindet. Foto: Tim Rödinger

2. Platz: Dezember 2009 in Gujarat, Indien. Foto: Tim Rödiger

„Freundlicher indischer Tourist hilft spontan einem Deutschen mit Knieverletzung den steilen Berg hinauf. Hand in Hand – Zusammenarbeit und Globales Lernen wie aus dem Bilderbuch! Ganz anders als sie oft in unseren westlichen Köpfen existiert!“ (Tim Rödiger).

Auf einem Floß stehen zwei Männer mit einem bunten Sonnenschirm. Eine Frau sitzt hinter ihnen. Alle sind in der Rückansicht zu sehen und schauen auf das Wasser. Foto: Vanessa Elges

3. Platz: November 2009 in Gandacherra, Indien. Foto: Vanessa Elges.

„Das Bild ist während meines Praktikums bei den Dreharbeiten für einen Dokumentarfilm über die Umsiedlung aufgrund eines Staudammbaus auf Deck eines Holzbootes in Gandacherra, Indien entstanden. Es soll verbildlichen, wie „Einheimische“ mit dem digitalen Auge ihre Umgebung wahrnehmen“ (Vanessa Elges).

Kategorie „Happy Birthday ASA“

Ein Teil eines orange gemusterten Schmetterlings im Sand ist zu sehen. Er wird von einer Säule oder ähnlichem verdeckt. Neben dem Schmetterling liegt eine Eisenkette im Sand. Foto: Markus Wegenke

1. Platz: August 2009 nahe Oxapampa, Peru. Foto: Markus Wegenke

„Happy Birthday ASA, auf das Ihr auch in den kommenden 50 Jahren junge Menschen dazu beflügelt, ihre Ketten hinter sich zu lassen, um Neues zu entdecken!“ (Markus Wegenke).

Im unteren Bildteil liegen ein Spielzeugsoldat mit Waffe sowie ein Spielzeughubschrauber auf dem Fußweg. Im Hintergrund parken Autos. Über das Foto ist der Text „Happy Birthday ASA! ASA feiert sein 50 jähriges Bestehen. Entwicklungspolitik geht eben auch anders…“ gelegt. Foto: Hanna Blank

2. Platz: Dezember 2009 in Tel Aviv, Israel. Foto: Hanna Blank

„Ich habe den abgebildeten Spielzeugsoldat im Auto sitzend am Straßenrand in der Auslage eines Spielzeugladens gesehen. Er ist mir aufgefallen, weil er mechanisch angetrieben wird und am Boden entlang robben kann. Er war aber mit Hilfe einer Schnur angekettet. Für mich sah das sehr realitätsgetreu aus und in diesem Moment habe ich mich gefragt, warum man solche Spielzeuge verkauft. Eine pure Promotion von kriegerischen Mitteln. Stört das denn niemanden? Ich verwende dieses Bild, um das Bestehen von ASA zu feiern. Denn im Gegensatz zu kriegerischen Auseinandersetzungen steht ASA für Austausch, Kommunikation, friedliche Kooperation und Auseinandersetzung, ja, ich denke auch für Völkerverständigung“ (Hanna Blank).

Ein Kanal oder das Meer bei Sonnenuntergang ist zu sehen. Auf der rechten Bildhälfte schwimmen Bote im Wasser. Links im Hintergrund zeichnen sich zwei Angler gegen den lila-rot-orange-gelb gefärbten Himmel ab. Foto: Hanna Blank

3. Platz: Januar 2010 in Jaffa, Israel. Foto: Hanna Blank.

„ASA weitet Horizonte“ (Hanna Blank).