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Die Planung von inklusiven und barrierefreien Stadtquartieren unterstützen und Smart Cities inklusiv gestalten

Programmkomponente: ASA global
Projekt-Nr.: 1519
Seminargruppe: Seminargruppe 5
Dauer Projektphase: 6 Monate

Spezifikation Berufs-/Studienrichtung

Stadtentwicklung; Stadtplanung; Sozial- und Kulturanthropologie; Inklusionspädagogik; Diversität und Inklusion, Barrierefreiheit; Soziale Arbeit

Pflichtsprache(n)

Englisch

Land/Region

Indien | Asien

ASA global

ASA global bietet die Möglichkeit, ein sechsmonatiges Projekt im internationalen Team zu absolvieren. Teilnehmende aus einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas und Teilnehmende aus Deutschland besuchen die ASA-Seminare auf Englisch und verbringen ihre Projektphase gemeinsam; drei Monate bei einer Partnerinstitution in Deutschland und anschließend ebenso lange in einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas.

Projektbeschreibung

Sie haben Kenntnisse im Bereich der Menschenrechte, insbesondere zu Themen von Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen? Bringen Sie Wissen zu stadtplanerischen Konzepten im Kontext der nachhaltigen Stadtentwicklung mit? Dieses Projekt unterstützt Entwürfe von inklusiven Stadtquartieren, um Barrieren im urbanen Raum zu reduzieren. Sie können sich in dieses Projekt einbringen, wenn Sie einen Hintergrund den Bereichen Sozial- und Geisteswissenschaften, Architektur oder Studien zu urbanen Räumen besitzen.

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein international tätiges Bundesunternehmen für nachhaltige Entwicklung und internationale Bildungsarbeit. Die GIZ unterstützt die Bundesregierung und eine Vielzahl von öffentlichen und privaten Auftraggebenden in unterschiedlichen Bereichen, darunter wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigungsförderung, Energie und Umwelt sowie Frieden und Sicherheit. Mit dem Globalvorhaben Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen (GVI) berät sie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zu Praktiken und Ansätzen einer inklusiven Entwicklungszusammenarbeit unter Berücksichtigung der Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Das GVI berät das GIZ-Vorhaben Sustainable Urban Development in Smart Cities in Indien zur nachhaltigen, sozial ausgewogenen und inklusiven Stadtentwicklung. In diesem Kontext sollen für die drei Städte Kochi, Coimbatore und Bhubaneswar inklusive Ansätze und barrierefreie urbane Räume erarbeitet werden. Hierfür werden lokale Architektur- und Städteplanungs-Teams im Rahmen eines Wettbewerbs inklusive und nachhaltige Städtequartiere entwerfen.

Die erste Projektphase findet in Bonn statt. Zunächst werden Sie durch das Globalvorhaben in die Thematik eingearbeitet. Hierfür recherchieren Sie eigenständig zu den drei indischen Stadtregionen sowie zu bestehenden stadtplanerischen Inklusionskonzepten und -handlungsanleitungen. Dabei stehen Sie auch in Austausch mit anderen Abteilungen des Unternehmens, dessen externen Kooperierenden und ebenso mit Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen. Mit dem gesammelten Wissen und Ihren erweiterten Kenntnissen planen Sie die zweite Projektphase. Konkret entwerfen Sie ein Instrument, beispielsweise ein Fragenkatalog oder ein Toolkit, für die Architektur- und Stadtplanbüros, sodass diese ihre Entwürfe inklusiv gestalten können.

Die zweite Projektphase findet in Tandems in jeweils einer der drei „Smart Cities“ Kochi, Coimbatore und Bhubaneswar statt. Zu Beginn lernen Sie die örtlichen Gegebenheiten kennen und konkretisieren damit Ihre Skizze aus Deutschland. Diese präsentieren Sie allen im Kooperationsprojekt involvierten Interessensgruppen und bauen deren Feedback in Ihren finalen Entwurf ein. Eventuell können Sie noch während Ihres Auslandsaufenthalts die ersten Umsetzungen im städtischen Raum begleiten und auswerten.

Die Partnerinstitution lädt besonders Menschen mit Beeinträchtigung ein, sich auf das Projekt zu bewerben.

Die Arbeit in inklusiven Teams kann besondere Anforderungen und Aufgaben mit sich bringen, worauf wir Sie hinweisen möchten. Wir hoffen, dass Sie sich auch in diesem Bereich engagieren und möglicherweise auftretende Aufgaben gerne übernehmen.

Die Projektphase in Deutschland findet von April bis Juni 2020 statt; im Partnerland – in Absprache mit der Partnerinstitution – zwischen Juli und November 2020. Zwei ASA-Seminare finden parallel zur Projektphase in Deutschland im April und Juni 2020 statt, ein weiteres im Frühjahr 2021.

Voraussetzung für die Teilnahme am ASA-Programm ist die aktive Beteiligung an den Seminaren und an beiden Projektphasen in Deutschland und im Partnerland. Es handelt sich dabei um zwei dreimonatige Projektphasen in Vollzeit. Die Projektphase in Deutschland findet in Bonn statt. 

In Zusammenarbeit mit

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH