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Aktionen von Jugendlichen gegen Menschenhandel unterstützen: Einen Dokumentarfilm entwickeln und Projekte evaluieren

Programmkomponente: ASA basis
Projekt-Nr.: 1340
Seminargruppe: Seminargruppe 3
Dauer Projektphase: 3 Monate

Spezifikation Berufs-/Studienrichtung

Kinematographie, Postcolonial Studies, Theaterpädagogik, Darstellende Kunst, Öffentlichkeitsarbeit, Fotografie

Pflichtsprache(n)

Englisch

Land/Region

Uganda | Afrika

ASA basis

Bei ASA basis sind die Teilnehmenden in der Regel in Zweier-Teams drei Monate in einem Projekt bei staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen der internationalen Zusammenarbeit und der Zivilgesellschaft in einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas tätig. Die Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen, Basis-Initiativen und Durchführungsorganisation staatlicher Entwicklungszusammenarbeit bilden ein weites Spektrum von Strategien für eine global nachhaltige Entwicklung ab. Teilnehmende von ASA basis besuchen darüber hinaus drei mehrtägige Seminare und erhalten Impulse zur Reflexion des eigenen Lernprozesses.

Projektbeschreibung

Sie arbeiten gerne mit der Kamera und haben bereits einen Kurzfilm gedreht? Oder bringen Sie Erfahrung in der Evaluation von Projekten mit? In diesem Projekt entwickeln Sie einen Dokumentarfilm über die Aktivitäten von Jugendlichen gegen Menschenhandel und beteiligen sich an der Evaluierung dieser Maßnahmen. Sie sollten Freude an der Arbeit mit jungen Menschen haben und bestenfalls schon eigenständig Projekte mit Menschen dieser Altersgruppe durchgeführt haben. Kenntnisse in der Theaterpädagogik oder im Schauspiel können ebenfalls von Vorteil sein. Film- und Fotokenntnisse werden vorausgesetzt, müssen aber nicht auf professioneller Ebene erworben sein. Außerdem ist es nutzbringend, wenn Sie grundlegende Kenntnisse zur Kolonialgeschichte und zu den neokolonialistischen globalen Machtstrukturen besitzen. Erfahrungen im Projektmanagement sind ebenfalls vorteilhaft.

Das Arts for Change Centre gibt künstlerischen Gruppen einen Raum für ihre Kreativität und für kulturellen Austausch. In Lweza im Süden der Hauptstadt Ugandas können junge Menschen aus den umliegenden Gemeinden zusammenkommen und Projekte zu Veränderungen in ihrem Leben und in der Gesellschaft initiieren. Die Organisation fördert die Kreativität von Kindern und Jugendlichen und unterstützt sie darin, sich über die Kunst auszudrücken. Außerdem informiert und sensibilisiert das Zentrum zum Menschenhandel in Uganda, insbesondere Kinderhandel. Hierfür kooperiert es mit verschiedenen Organisationen und ist Teil eines großen Netzwerks, das sich gegen Menschenhandel einsetzt.

Zunächst arbeiten Sie an der Evaluation der laufenden Projekte der Gruppen von Jugendlichen in den „Anti-Human Trafficking School Clubs“ mit. Gemeinsam mit dem Team vor Ort erstellen Sie hierzu einen Bericht und unterstützen es dabei, einen Flyer zu erstellen, der die Aktivitäten der Jugendgruppe abbildet. Anschließend dokumentieren Sie mit dem Team die Aktivitäten, die die Jugendlichen gegen Menschenhandel entwickelt haben. Außerdem wirken Sie daran mit, einen Dokumentarfilm Informationsmaterial über das Zentrum zu erstellen. Sie unterstützen das Zentrum bei Film- und Dokumentationsworkshops für junge Menschen. Außerdem wirken Sie an weiteren Maßnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit mit.

Die ASA-Seminare finden im April und Juni 2020 sowie im Frühjahr 2021 statt.

Die Projektphase erfolgt zwischen Anfang Juli 2020 und Anfang Oktober 2020.

In Zusammenarbeit mit

Arts for Change Centre