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Unterstützung von Frauen mit Gewalterfahrung: Empowermentprozesse und Präventionsmaßnahmen mitgestalten

Programmkomponente: ASA basis
Projekt-Nr.: 1301
Seminargruppe: Seminargruppe 3
Dauer Projektphase: 3 Monate

Spezifikation Berufs-/Studienrichtung

Jura, Soziologie, Psychologie, Soziale Arbeit, Bildungswissenschaften, Projektmanagement

Pflichtsprache(n)

Englisch

Land/Region

Äthiopien | Afrika

ASA basis

Bei ASA basis sind die Teilnehmenden in der Regel in Zweier-Teams drei Monate in einem Projekt bei staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen der internationalen Zusammenarbeit und der Zivilgesellschaft in einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas tätig. Die Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen, Basis-Initiativen und Durchführungsorganisation staatlicher Entwicklungszusammenarbeit bilden ein weites Spektrum von Strategien für eine global nachhaltige Entwicklung ab. Teilnehmende von ASA basis besuchen darüber hinaus drei mehrtägige Seminare und erhalten Impulse zur Reflexion des eigenen Lernprozesses.

Projektbeschreibung

Sie haben sich bereits mit Empowermentprozessen und Geschlechtergerechtigkeit auseinandergesetzt? Dieses Projekt zielt darauf ab, Frauen mit Gewalterfahrung durch diverse Schutz-, Entwicklungs- und Bildungsmaßnahmen zu unterstützen. Um hier mitzuwirken, haben Sie einen Hintergrund aus den Sozialwissenschaften, der Sozialen Arbeit oder Psychologie. Auch mit einem Jurastudium oder Erfahrung im Projektmanagement können Sie sich einbringen.

Die Association for Women’s Sanctuary and Development (AWSAD) befindet sich in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba und befasst sich mit der Bekämpfung und Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt. In einem sicheren Umfeld unterstützt die Nichtregierungsorganisation (NRO) Frauen verschiedenen Alters und ihre Kinder bei der Verarbeitung und Loslösung von ihren gewaltvollen Lebenserfahrungen. Weiterhin fördert sie Strukturen auf regionaler und nationaler Ebene, damit Frauen selbstermächtigt ihr Leben gestalten können.

Sie unterstützen die Arbeit der Partnerinstitution entsprechend der Kenntnisse und Fähigkeiten, die Sie mitbringen. Sie können beispielsweise die Frauenhäuser unterstützen, die neben Schutz und Obdach auch gesundheitliche Betreuung, Kurse wie Selbstverteidigung oder Kunsttherapie, sowie Kompetenztrainings für die berufliche Entwicklung der Zielgruppe bieten. Oder Sie beteiligen sich an den Empowermentmaßnahmen. Dazu gehört die Sensibilisierung von Heranwachsenden an Schulen zum Thema reproduktive Gesundheit sowie die Unterstützung von Selbsthilfegruppen von Mädchen und Frauen. Ein weiterer Bereich, in dem Sie aktiv werden können, ist die Gewaltprävention. Hier werden staatliche und nicht-staatliche Akteure, wie das Gesundheitsamt, Polizei und Gemeindemitglieder, beraten und miteinander vernetzt.

Die ASA-Seminare finden im April und Juni 2020 sowie im Frühjahr 2021 statt.

Die Projektphase erfolgt - in Absprache mit der Partnerinstitution – zwischen Juli 2020 und Januar 2021. 

In Zusammenarbeit mit

Association for Women’s Sanctuary and Development (AWSAD)