Hauptnavigation

Pädagogische und kreative Begleitung von Kindern auf ihrem Lebensweg in der Community

Programmkomponente: ASA basis
Projekt-Nr.: 0136
Seminargruppe: Seminargruppe I basis
Dauer Projektphase: 3 Monate

Pflichtsprache(n)

Spanisch

Sonstige Sprache(n)

Englisch

Land/Region

Peru | Lateinamerika und Karibik

ASA basis

Bei ASA basis sind Teilnehmende aus Deutschland in der Regel in Zweier-Teams drei Monate in einem Projekt bei staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen der internationalen Zusammenarbeit und der Zivilgesellschaft Online oder in Präsenz in einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas tätig. Die Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen, Basis-Initiativen und Durchführungsorganisationen staatlicher Entwicklungszusammenarbeit bilden ein weites Spektrum von Strategien für eine global nachhaltige Entwicklung ab.

Projektbeschreibung

Lieben Sie es, Kinder zu betreuen und sie auf dem Weg in ihre Zukunft zu begleiten? Schlägt Ihr Herz für Bildungsgerechtigkeit und individuelle Potenzialentfaltung? In diesem Projekt unterstützen Sie Kinder und Familien aus marginalisierten Milieus in der peruanischen Provinz Arequipa mit Hausaufgabenbetreuung sowie weiteren pädagogischen, künstlerischen und gesundheitlichen Angeboten. Sie haben bereits Erfahrung in pädagogischer Arbeit mit Kindern, sind kommunikativ und sich Ihrer strukturellen Rolle bewusst? Dann könnte das folgende Projekt für Sie interessant sein. Eigeninitiative, Organisationstalent sowie sehr gute Spanisch- und Englischkenntnisse runden Ihr Profil ab. Wenn Sie bereits Erfahrung mit alternativen Bildungsphilosophien wie Reggio Emilia oder Maria Montessori haben, umso besser! Intiwawa freut sich auf frische Ideen und Ihre Kreativität.

Intiwawa wurde 2007 als deutsch-peruanische Initiative mit dem Ziel gegründet, die Entwicklung von Kindern und ihren Familien in ihren Gemeinschaften zu stärken und ihre Lebensumstände zu verbessern. Dabei unterstützt Intiwawa die Kinder bedürfnisgerecht mit Hilfe unterschiedlicher Angebote auf ihrem Bildungsweg, in ihrer Gesundheit und in ihrer künstlerischen Entfaltung. Ihren Müttern stehen ebenfalls Austausch- und Bildungsangebote zur Verfügung. Der Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung ist in Peru sehr ungleich verteilt, zudem sind häusliche Gewalt und Kinderarbeit nicht selten. Daher setzt Intiwawa in sozial marginalisierten Milieus an, um dort die Potenziale der Kinder an einem sicheren und produktiven Ort zu fördern. Die Kinder sollen Freude am Lernen entwickeln und ihre Familien nachhaltig davon profitieren, so dass die Begleitung durch Intiwawa idealerweise irgendwann nicht nötig sein wird.

Vor Ort in San Isidro werden Sie vor allem bei der Nachmittagsbetreuung der Kinder nach der Schule mitwirken: Im «homework after-school» Projekt lernen die Kinder eigenständiges und kooperatives Arbeiten, Ausdauer in ihren Ambitionen und soziale Fähigkeiten. Gemeinsam mit den Lehrkräften werden emotionale und kommunikative Fähigkeiten ausgebildet, die nicht nur den Kindern selbst, sondern auch ihren Familien und ihrem gesamten Umfeld zugutekommen. Sie helfen werktags beim Empfang der Kinder und der Hausaufgabenbetreuung mit und setzen alternative Bildungsangebote mit den Kindern um. Ebenso können Sie sich in der Koordination der Bildungsangebote und der Kommunikation mit den Eltern einbringen und das Design for Change Programm unterstützen, bei dem nachhaltige soziale Projekte für die Community entwickelt werden. Bei der Vermittlung von zusätzlichem Spanischunterricht kann Intiwawa Sie unterstützen.

Die ASA-Seminare finden April bis Juni 2022 sowie im Winter/Frühjahr 2023 statt. Die Projektphase erfolgt – in Absprache mit der Partnerinstitution - zwischen Anfang Juli und Ende Dezember 2022. Die Partnerinstitution empfiehlt eine Durchführung bis zum 18. Dezember 2022.

Voraussetzung für die Teilnahme am ASA-Programm ist die aktive Beteiligung an den Seminaren (2022 und 2023) und der Projektphase im Partnerland.

In Zusammenarbeit mit

IWA – Intiwawa en acción. – Die Zusammenarbeit findet im Präsenzmodus statt