Nach dem Projekt geht es weiter
Vor meiner Teilnahme war ich Entwicklungszusammenarbeit gegenüber eher skeptisch. In Ruanda habe ich erlebt, wie wirkungsvoll internationale Zusammenarbeit sein kann, wenn lokale Perspektiven ernst genommen werden und echte Partnerschaften entstehen.
Besonders bleiben die Beziehungen, die während dieser Zeit entstanden sind. Gemeinsam mit Freund*innen aus dem Dorf arbeite ich aktuell an Ideen für Bildungsprojekte und Freizeitangebote für Jugendliche in Ibanda. Und hatte das Glück nach meinem Masterabschluss die Gemeinde für einen Monat wieder zu besuchen.
Für mich ist das ASA-Projekt deshalb keine abgeschlossene Erfahrung, sondern der Beginn eines längeren Lernprozesses und Partnerschaften, die ein Leben lang halten werden. Arbeiten in einem anderen kulturellen Kontext bedeutet, eigene Routinen zu hinterfragen, flexibel zu bleiben und wirklich zuzuhören. Danke an alle, die das Projekt zu dem gemacht haben, was es geworden ist!