Ankunft im kolumbianischen Dschungel
Ich heiße Lara, bin 23 Jahre alt und habe drei Monate im kolumbianischen Dschungel gelebt, um die Umweltschutz-Organisation Fundación Maikuchiga im Bereich der Umweltbildung zu unterstützen. Da mein Biologiestudium eher theoretisch ausgerichtet ist, war ich besonders gespannt darauf, praktische Erfahrungen im Umweltschutz zu sammeln und mein bisheriges Wissen im direkten Kontext anzuwenden. Ich habe vorher noch nie ein ähnliches Projekt gemacht: Die Aufregung war also groß, als ich in München in den Flieger stieg und ich mich mit meiner Team-Partnerin auf den Weg ins gemeinsame Abenteuer machte.
Nach der Ankunft in Kolumbien führte uns der Weg schließlich in den Dschungel. Die Organisation lag etwa zehn bis fünfzehn Minuten zu Fuß von der nächsten Gemeinde entfernt, noch tiefer im grünen Herzen der Natur. Die Artenvielfalt der Tiere und Pflanzen, die wir auf dem Weg bestaunen konnten, beeindruckte mich sehr. Gleichzeitig war ich überrascht, wie gut die Organisation in diese abgelegene Umgebung integriert war. Trotz der Lage mitten im Dschungel gab es eine erstaunlich durchdachte Infrastruktur: Strom wurde über Solarpanels erzeugt, Wasser direkt aus einem nahegelegenen Fluss gewonnen. Wir durften direkt mit den Affen der Organisation zusammenleben – das war natürlich eine ganz besondere Erfahrung.