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Projekt #1105Projekte 2026

ASA-Hochschule global

Gemeinschaften stärken: Ein Bildungsprojekt zu Erinnerung und Friedensbildung begleiten #1105

Gemeinsam mit den Projektpartnern analysierst du in diesem Projekt, wie kriminelle Märkte lokale Gemeinschaften prägen und entwickelst ein partizipatives Bildungsmodul zu Erinnerung, Gewaltprävention und Friedensbildung.

Projektland: Kolumbien | Lateinamerika und Karibik
Pflichtsprache(n): Englisch, Spanisch
Dauer Projektphase: 6 Monate
Projektpartner: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Universität Bonn); Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU); Universidad Católica de Pereira (UCP)

Projektbeschreibung

Du interessierst dich für Friedens- und Konfliktforschung und möchtest verstehen, wie Gewalt, Wirtschaft und Erinnerungskultur miteinander zusammenhängen? Gemeinsam mit den Projektpartnern analysierst du in diesem Projekt, wie kriminelle Märkte lokale Gemeinschaften prägen und entwickelst ein partizipatives Bildungsmodul zu Erinnerung, Gewaltprävention und Friedensbildung. Dabei gewinnst du Einblicke in transnationale Forschungsprozesse und lernst, Forschungsergebnisse in pädagogische Praxis zu übersetzen.

Das Projekt passt zu dir, wenn du

  • ein Studium in Friedens- und Konfliktforschung, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften oder Pädagogik absolvierst,
  • gerne analytisch arbeitest,
  • Interesse an der Entwicklung pädagogischer Konzepte und Forschungsinstrumente über die Zusammenhänge von Gewalt, Erinnerungskultur und Bildung im Kontext von Friedensprozessen mitbringst.

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Universität Bonn) ist eine öffentliche Hochschule in Bonn mit sieben Fakultäten, mehreren interdisziplinären Forschungszentren und sechs Exzellenzclustern.

Zur Website der Universität Bonn

Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine öffentliche Hochschule mit Sitz in Gießen, die sich unter anderem mit den Zusammenhängen von nachhaltiger Entwicklung und Friedensprozessen im Globalen Süden beschäftigt.

Zur Website der JLU

Die Universidad Católica de Pereira (UCP) ist eine private Universität mit Sitz in Pereira, die sich der Förderung von Bildung, Frieden und gesellschaftlichem Wandel in Übergangskontexten widmet.

Zur Website der UCP

In Bonn und Gießen unterstützt du die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und die Justus-Liebig-Universität Gießen bei:

  • der Mitarbeit an konzeptionellen Diskussionen und der Erarbeitung des Forschungsdesigns,
  • der Auswertung und Reflexion von Forschungsergebnissen im Rahmen eines Abschlussworkshops in Bonn,
  • der Dokumentation und Präsentation der Zwischenergebnisse gemeinsam mit den Projektbeteiligten.

Außerdem wirst du im Rahmen deiner Tätigkeit an den Lehrveranstaltungen und Forschungsaktivitäten im spanischsprachigen Masterstudiengang Justicia y Desigualdades Sociales an der JLU sowie einem Einführungs- und einem Abschlussworkshop an der Universität Bonn teilnehmen.

Bitte beachte, dass sich einzelne Aufgaben bis zur Projektumsetzung ändern können.

In Pereira unterstützt du die Universidad Católica de Pereira bei:

  • der Durchführung von Feld- und Kontextanalysen zu kriminellen Märkten und grauen Akteur*innen in der Region Eje Cafetero,
  • der Entwicklung und Erprobung eines partizipativen Bildungsmoduls zu Erinnerung und Friedensbildung in Zusammenarbeit mit Schulen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und lokalen Gemeinschaften,
  • der Auswertung und Systematisierung von Forschungsergebnissen in enger Abstimmung mit den betreuenden Wissenschaftler*innen,
  • der Dokumentation und gemeinsamen Reflexion der Ergebnisse mit den Projektbeteiligten.

Außerdem wirst du im Rahmen deiner Tätigkeit an Seminaren und Forschungstreffen an der UCP teilnehmen.

Bitte beachte, dass sich einzelne Aufgaben bis zur Projektumsetzung ändern können.

Für dieses Projekt musst du deinen eigenen Laptop mitbringen, da dir der Projektpartner keinen zur Verfügung stellen kann.

ASA-Hochschule global

Bei ASA-Hochschule global arbeitest du mit Teilnehmenden aus dem Partnerland und gegebenenfalls weiteren Teilnehmenden aus Deutschland an einer deutschen Hochschule und ihren Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Gemeinsam startet ihr mit der dreimonatigen Projektphase in Deutschland und arbeitet danach drei Monate im Partnerland an eurem Projekt weiter.

Projektphase

Die Projektphase in Deutschland findet zwischen Mitte April und Mitte Juli 2026 statt; die Projektphase in Kolumbien zwischen Mitte Juli und Mitte Oktober 2026.

Seminargruppe

Wenn du an diesem Projekt teilnimmst, bist du Seminarguppe II zugeordnet. Die ASA-Seminare runden deine Teilnahme ab.

zu den Terminen

Stipendium

Für dieses Projekt gilt die Stipendienkategorie 3A.

zum ASA-Stipendium

Weitere Daten

Themen: 4 Bildung, 10 Weniger Ungleichheiten, 16 Frieden, 17 Partnerschaften
Studienrichtungen: Gesellschafts- und Sozialwissenschaften, Lehramt, Pädagogik und Erziehungswissenschaft
Berufserfahrungen: Kunst, Kultur und Gestaltung, Recht und Verwaltung, Soziales, Lehre und Erziehung
Spezifikation Berufs-/ Studienrichtung: Friedens- und Konfliktforschung