Zurück in Deutschland – Was bleibt?
Kaffee hat einen langen Weg hinter sich bis er bei uns in der Tasse landet: Er wird mit Liebe angebaut und gepflegt, per Hand geerntet, meist zu Fuß transportiert, geschält, gewaschen, getrocknet, bis zu achtmal sortiert, geröstet, gemahlen und schließlich zubereitet. Doch nicht alle der hunderte von Händen, durch die er geht, bekommen ihren angemessenen Anteil.
Es wurde mir deutlich bewusst, welche Hürden die Arbeit zwischen Partner*innen in Süd-Nord-Kooperationen durch die große Distanz mit sich bringen kann. Obwohl wir stets darum bemüht waren, uns als Partner*innen auf Augenhöhe zu begegnen und die eigenen Rollen kritisch zu reflektieren, kamen Fragen zum Umgang mit kolonialen Kontinuitäten immer wieder auf.
Mein Fazit: Ich bin der festen Überzeugung, dass eine Teilnahme am ASA-Programm bei Kaffee-Kooperative und RWASHOSCCO für alle, die Einblicke in die Bereiche Social Entrepreneurship, internationale Zusammenarbeit, globale Handelszusammenhänge, faire Lieferketten und Landwirtschaft sowie ökonomische Förderung von Frauen bekommen möchten, eine bereichernde Lern- und Lebenserfahrung ist.