Nach dem Erfolg der dreijährigen Pilotmaßnahme „Nachhaltigkeit verbindet“ in Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium Baden-Württemberg wurde die ASA-Hochschulkooperation 2018 auf das Programmformat global und auf die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen ausgeweitet.
Mit dem Start der Projektakquise für das ASA-Programm 2020 wurde die ASA-Hochschulkooperation in ASA-Hochschule umbenannt. Damit reagierte das ASA-Programm auf das Feedback der teilnehmenden Hochschulen, im Programmnamen zu verdeutlichen, dass auch universitäre Einrichtungen, die noch keine formale Partnerschaft mit einer Institution in einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas eingegangen sind, teilnehmen können.
Ziel von ASA-Hochschule ist es, das Engagement für globale Nachhaltigkeit in der Wissenschaft zu fördern. Im Rahmen von ASA-Hochschule haben Hochschulen die Möglichkeit, Grundlagenforschung im Bereich Nachhaltigkeit durch praxisorientierte Projekte zu ergänzen.
Das Staatsministerium Baden-Württemberg unterstützte die dreijährige Pilotmaßnahme „Nachhaltigkeit verbindet“ (2015-2017) des ASA-Programms mit baden-württembergischen Hochschulen mit einer Zuwendung von 25.000 Euro. In den ersten zwei Jahren der Pilotmaßnahme (2015-2016) fanden insgesamt neun Projekte mit insgesamt 19 Teilnehmenden statt, an denen 15 Hochschulen, fünf Unternehmen und drei Stiftungen beteiligt waren. Die ASA-Projekte im Programmformat basis sollen auf jährlich fünf ASA-Projekte konsolidiert werden. In diesem Format wirken zwei Studierende mit Wohnsitz in Deutschland zunächst drei Monate an einem Projekt in der kooperierenden Universität mit und im Anschluss weitere drei Monate bei der Partnerinstitution in einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas. Die Projekte deckten im genannten Zeitraum die Nachhaltigkeitsbereiche Textilwirtschaft, Erneuerbare Energien, Bauwesen, Agrarwirtschaft, Hochschulbildung, Good Governance und Global Health ab.
Die nahtlose Ausweitung des Angebots auf weitere Bundesländer ermöglicht nun wissenschaftlichen Einrichtungen aus den kooperierenden Ländern ASA-Projekte einzureichen. Universitäten und Hochschulen in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen können mit dem ASA-Programm kooperieren. Wenn Sie nicht sicher sind, ob ihr Bundesland zur Zeit Teil der Kooperation ist, melden Sie sich gern bei uns.
Die erweiterte Pilotphase von ASA-Hochschule ermöglichte auch die Ausweitung auf das Programmformat global im Jahr 2018. In diesem Format durchläuft ein Team von ASA-Teilnehmenden aus Deutschland und dem Partnerland in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa beide Projektphasen und die ASA-Seminare gemeinsam. In der Regel setzt sich ein Team im Programmformat global aus zwei Teilnehmenden in Deutschland und dem jeweiligen Partnerland zusammen. 2018 gab es erstmals elf Projekte im Rahmen von ASA-Hochschule im Programmformat global mit 21 Teilnehmenden aus Deutschland und 19 aus den Partnerländern in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa.
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Sie engagieren sich für globale Nachhaltigkeit an Hochschulen? ASA-Hochschule bietet eine gute Gelegenheit zu Austausch, Vernetzung und Kooperation. Hier stellen wir Ihnen alle Unterlagen, die Sie für einen Projektvorschlag benötigen, sowie die Programmkataloge mit den Projekten der Vorjahre zum Herunterladen zur Verfügung.
ASA-Hochschule trägt dazu bei, Synergien zwischen Bund, Ländern, Kommunen und Hochschulen im Bereich Entwicklungszusammenarbeit zu schaffen, da die Hochschulen traditionell Kristallisationsorte für entwicklungspolitisches Engagement sind. Die Länder leisten über das Angebot des ASA-Programms einen spezifischen Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung im Bildungsbereich. Die Kooperation mit Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen, die traditionell zu den international am besten vernetzten Akteuren innerhalb der Bundesrepublik gehören, stärkt und ermöglicht ferner den Ausbau internationaler Partnerschaften. Dies ist ein wichtiges Signal, wie vertiefte Zusammenarbeit von Bund und Ländern gelingen kann, damit die Ziele der Agenda 2030 in Deutschland erreicht werden.